BLM - Proteste in der USA

Aktualisiert: März 29

Black Lives Matter - oder auch abgekürzt BLM. Wir alle haben schon von dieser Bewegung gehört und wissen, wofür sie einsteht. Seit dem letzten Mai gibt es in den USA vermehrt Proteste gegen Rassismus, ebenfalls im Rahmen der Präsidentenwahlen. Wir alle haben schon Bilder von Kundgebungen gesehen, ob über die sozialen Medien oder in den Nachrichten. Aber wie hat das Ganze überhaupt angefangen?

Die Bewegung begann 2013 mit der Benutzung des Hashtags #BlackLivesMatter in den sozialen Medien nach dem Freispruch von George Zimmerman, der den afroamerikanischen Teenager Trayvon Martin erschossen hatte. Der 17-Jährige war auf dem Rückweg von einem Geschäft, nachdem er Süssigkeiten und Eistee gekauft hatte. George Zimmerman behauptete, der unbewaffnete Teenager habe verdächtig ausgesehen. Es gab Empörung, als er des Mordes für nicht schuldig befunden wurde, und ein Facebook-Post mit dem Titel "Black Lives Matter" fing die Stimmung ein und löste Aktionen aus.

Die Ermordung von George Floyd schliesslich brachte die Bewegung in Bereiche, die sie vorher nicht erreicht hatte. Als der brutale Mord an George Floyd auf Video auf der ganzen Welt verbreitet wurde, öffnete dies die Augen vieler Menschen dafür, wie schlimm die Polizeibrutalität in den USA wirklich ist. In dem Video ist zu sehen, wie der Polizist Derek Chauvin den 46-jährigen George Floyd auf dem Boden hält, ihm sein Knie in den Nacken drückt und ihm damit die Atemwege absperrt. Dadurch, dass so viele Menschen dieses Video gesehen und selber Anderen gezeigt haben, stieg die Wut in den USA. Es kam zu gewalttätigen Protesten in den USA, aber vor allem in Minneapolis, wo George Floyd ermordet wurde. Die Bewegung Black Lives Matter war ganz an der Spitze dabei, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

So wurde Black Lives Matter bekannter und auch viele Prominente warben für die Organisation, was diese noch bekrühmter machte. Black Lives Matter nutzte ursprünglich Social Media, um tausende Menschen gleichzeitig zu erreichen und eine grössere Reichweite zu erlangen. Heute verfolgt BLM im Allgemeinen die Taktik der direkten Aktion, die darauf beruht, unbequem zu sein, sodass die Menschen sich mit dem vorliegenden Problem beschäftigen müssen. Zum Beispiel ist BLM auch bekannt dafür, Stärke durch Proteste zu erreichen.


Die Bewegung Black Lives Matter hat in den letzten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit auf die Polizeibrutalität gegen Schwarze in den USA erzeugt und sehr vielen Menschen weltweit die Augen geöffnet. Jedoch ist es unglaublich traurig, dass diese Bewegung überhaupt nötig ist, dass es nötig ist für Gleichberechtigung einstehen zu müssen. Alle Menschen, egal welche Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Sexualität, usw, sollten gleich behandelt werden. Aber bis dies passiert, braucht es Bewegungen wie Black Lives Matter. Das heisst aber nicht, dass wir nichts gegen den Rassismus in der Schweiz machen können. Denkt daran: Eure Stimme hat Macht. Wenn ihr jemanden seht, der diskriminiert wird für etwas, was er gar nicht ändern kann, dann steht für diese Person ein! Denn wenn wir alle zusammenhalten, können wir eine bessere Zukunft für alle schaffen.


Caroline Mooser (5b)

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