Hauswirtschaftskurse 2019

Aktualisiert: Feb 21

Wie funktioniert die Husi eigentlich?

Bericht von Fama (2b)


Das Grundgerüst der Husi bilden die Kurse. Es gibt 4 Basis-Kurse bei dem jeder mitmacht: Haushaltsmanagement, Ernährung, Textilien-Gestaltung und Werken. Zusätzlich dazu gibt es auch noch weitere Programmpunkte. Beispielsweise gibt es am Mittwochnachmittag ein Programm, welches je nach Lager anders ist. Das 2b ging wandern, machte ein Domino-Contest und einen Postenlauf. Ausserdem gab es noch Hausputzen, welches jeden Tag gemacht werden musste, immer abwechselnd von den beiden Halbklassen. Jeder konnte sich zudem zwei von drei (Textiles gestalten, Ernährung und Werken) Fächern auswählen, um sich in denen zu vertiefen. Dann hatte man 11 Stunden im entsprechenden Fach, welches man ausgewählt hatte. Im Textilen Gestalten nähte man einen Pullover, im Werken konnte man eine Lampe machen und in Ernährung durfte man kochen, was man wollte, und am Schluss ein selbstgemachtes Curry-Gewürz und Kekse mit nachhause nehmen.


Lustige Situationen in der Husi 2019

Kommentar


In der Husi kann einiges schiefgehen und das lange Zusammenleben kann durchaus zu lustigen Situationen führen, aber was bei uns passierte war schon sehr interessant.

Zu Beginn möchte ich etwas über unsere Leiterin Frau Z* erzählen: Sie teilte sehr gerne Details aus ihrem Leben mit uns: Nach drei Wochen Zusammenleben wussten wir alle, dass sie eine Zwiebel Allergie (und Blähungen) hatte, dass sie schon dreimal verheiratet war und ihren dritten Mann im September 2019 geheiratet hat, dass ihre Eltern eine Broccoli Diät gemacht haben, sie 1.83 m gross ist und vieles mehr. Sie machte in der Küche auch immer tolle Anmerkungen, z.B. zum Verhalten einer Kollegin von mir sie meinte, dass meine Kollegin ein wenig verstimmt wirkte und fragte in vollem Ernst ob sie denn ihre Tage hätte. Unter anderem kam auch ein leicht irritierender Kommentar zu einer länglichen Teigrolle: Sie sähe aus wie ein Elefantenpenis und dass wir das alle doch auch gedacht hätten. Eine andere Leiterin stand an einem Donnerstagmorgen auch plötzlich im Zimmer einer Mitschülerin, die verschlafen hatte und von ihrer Zimmergefährtin im Stich gelassen wurde um ihr 20 cm vor ihrem Gesicht freundlich mitzuteilen, dass sie sich um 1 Minute verspätet hatte. Doch meine Mitschüler verhielten sich auch nicht gerade normal. Nach einigen runden WoT mit einer App arteten gewisse Dinge doch ein wenig aus. Eine Leiterin schaute gerade durch die Tür als H* meiner Mitschülerin I* mit einem Lifestyle-Buch den Hintern versohlte. (Ich hoffe dass es Teil des Spiels war.) Auf jeden Fall war die Leiterin doch recht verstört. Ein anderer Mitschüler (B*) wurde in der letzten Woche angeblich Tee abhängig. Kaum jemand glaubte ihm bis man ihn in einem dunklen Raum am Boden liegend fand, während er einen Teebeutel schniefte und danach behauptete, er könne sich an nichts erinnern.

Trotz allem waren es doch drei schöne Wochen. Und wir haben einige nützliche Dinge gelernt.


* Namen der Redaktion bekannt und von der Redaktion geändert

https://www.bernerzeitung.ch/region/freiburg/zuercher-schueler-lernen-in-boesingen-das-haushalten/story/14713662


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